Phnom Penh

Wie schon erwähnt ist Phnom Penh die Hauptstadt von Kambotscha. Flugzeuge landen nur in Phnom Penh oder Siem Riep und da es mehr Flüge von Singapur nach Phnom Penh gibt als nach Siem Riep und diese dazu noch günstiger waren, haben wir uns dazu entschieden erst einmal die Haupstadt anzuschauen.

Wie in jeder anderen Großststadt ist das Verkehrsaufkommen auch hier sehr stark. Allerdings kommt noch dazu, dass es sehr chaotisch ist und es eigentlich kaum Ampeln oder Fußgängerüberwege gibt. Sollte eine Ampel mal rot sein, stört das die Khmer (Einwohner von Kambotscha) auch nicht. Hier wird auch bei rot gefahren.
Die wohl günstigste Weise irgendwo hinzukommen ist entweder mit einem Mofa oder dem Tuk-Tuk. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es in der Stadt nicht, mal abgesehen von den privaten Fernbussen.

Tuk-Tuks sind Mofas mit angehängtem Wagen, in dem zwei oder vier Personen Platz finden. Ich bin zuvor noch nie mit einem Tuk-Tuk gefahren und für meine Fahrt vom Flughafen zum Hostel habe ich mich für ein Taxi entschieden, da ich kurz vor meinem Kamboschaurlaub mit einer anderen Austauschstudentin gesprochen habe, die sich vor einem Jahr bei einem Tuk-Tuk Unfall in Kambotscha das Bein gebrochen hat. Im Nachinein war das auch eine gute Entscheidung, da sich der Weg vom Flughafen zum Hostel über eine dreiviertel Stunde gezogen hat. Der Grund dafür war wohl der morgendliche Berufsverkehr während dem ich angekommen bin. Zudem sind die „Straßen“ in Kambotscha aufgrund der langen Trockenheit sehr staubig, weshalb viele Einheimische mit Masken unterwegs sind.

Tuk-Tuks werden hier nicht nur als Personenbeförderung genutzt sondern einfach für alles. Wir haben die kuriosesten Gegenstände in den Fahrzeugen gesehen. Vom Wocheneinkauf über Fahrräder bis hin zu Möbeln wird damit alles transportiert. Dabei werden so viele Gegenstände wie irgend möglich hineingepresst. Und auch über und unter den mitfahrenden Personen gestapelt.
Aber auch bei der Beladung der Mofas würde es jedem Verkehrspolizisten in Deutschland schlecht werden. Teilweise fährt die ganze Familie mit bis zu fünf Personen plus dem Einkauf mit. Leider waren wir immer zu schnell vorbei um Fotos davon zu machen.

Nachdem ich also mein Gepäck im Hostel abgegeben hatte wollte ich mich mit meinen zwei Kommilitonen, die schon eher angekommen sind, am Königspalast treffen. Da kein Taxi in Sicht war habe ich mich dann halt doch in ein Tuk-Tuk gewagt. Und ich bin heil angekommen :-). Meine allererste Tuk-Tuk fahrt war recht kurz und ganz angenehm und somit auch nicht die Letzte.

Da zwischenzeitlich der Königspalast über Mittag geschlossen hat, haben wir uns zuerst einen Tempel angesehen, sowie die Strandpromenade und waren noch etwas essen. Am Nachmittag ging es dann in den Königspalast. Eigentlich war es nicht nur ein Palast, sondern viele kleinere und größere Gebäude im typischen Khmer-Stil gebaut und reichlich verziert. Leider waren einige Teile eingerüstet, da gerade renoviert wird. Dennoch sehr beeindruckende Bauwerke.

Am Abend sind wir dann zum BBQ in die Rooftopbar unseres Hostels. Bei einigen netten Gesprächen mit anderen Backpackern verging die Zeit wie im Flug.

 

Tuk-TukDCIM101GOPRO

 

„Straßen“ außerhalb von Phnom PenhDCIM101GOPRO

Eindrücke aus dem KönigspalastKambotscha (2 von 21) Kambotscha (8 von 21) Kambotscha (3 von 21) Kambotscha (4 von 21) Kambotscha (5 von 21) Kambotscha (10 von 21) Kambotscha (9 von 21) Kambotscha (7 von 21) Kambotscha (6 von 21) Kambotscha (11 von 21) Kambotscha (12 von 21) Kambotscha (13 von 21) Kambotscha (14 von 21) Kambotscha (15 von 21) Kambotscha (20 von 21) Kambotscha (19 von 21) Kambotscha (18 von 21) Kambotscha (17 von 21) Kambotscha (16 von 21) Kambotscha (21 von 21) Kambotscha (22 von 21)

Arm und Reich – Unterschied der HäuserKambotscha-So (10 von 12) Kambotscha-So (11 von 12)

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